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Entstehung der Forschungsstelle:

Das Psychotherapeutische Zentrum e.V. wurde 1958, zunächst unter dem Namen "Haus für Neurosekranke e.V.", gegründet.
Am Anfang stand die Idee der Stuttgarter PsychoanalytikerInnen Dr. Johanna Läpple und Prof. Dr. Dr. Wilhelm Bitter durch den Bau eines Krankenhauses, seelisch kranken Menschen einen Zugang zur stationären Psychotherapie zu geben. Frau Dr. Läpple gewann Frauen und ihre Verbände für die Idee und diese gründeten 1958 den gemeinnützigen Verein "Haus für Neurosekranke e.V.".
Diese Frauen ließen sich weder von Schwierigkeiten noch von Vorurteilen entmutigen. In neun Jahren intensiver Arbeit überzeugten sie KollegInnen, Krankenkassen, PolitikerInnen und Öffentlichkeit von der Notwendigkeit der geplanten Klinik und erreichten schließlich deren Anerkennung als Modellinstitution sowie die Finanzierung. Mit der Eröffnung der Psychotherapeutischen Klinik am 1. Oktober 1967 wurde die Vision der Gründerinnen Realität.
1968 richtete der Verein die Forschungsstelle für Psychotherapie in Verbindung mit den medizinischen Fakultäten der Landesuniversitäten Baden-Württemberg ein, um die stationäre und ambulante Psychotherapie wissenschaftlich zu erforschen. Nach Vereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg, damals vertreten durch das Kultusministerium, gewährt das Land seither einen Zuschuß zum laufenden Betrieb der Forschungsstelle.
Zur Förderung der Ausbildung in Psychotherapie wurde 1973 die Fortbildungsstelle für Psychotherapie eröffnet und schließlich folgte 1977 die Einrichtung der Familienberatungs- und Behandlungsstelle.



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Forschungsschwerpunkte:

1 Qualitätssicherung und Evaluation

- Stuttgart-Heidelberger Modell zum Qualitätsmanagement
- Transparenz und Ergebnisorientierung in der ambulanten Psychotherapie: Stand der Studie
- Akquasi 2002
- Ergebnismonitoring und Feedback


2 Versorgungsepidemiologie/Versorgungsforschung

- Psychosozialer Versorgungsbedarf und Inanspruchnahmeverhalten bei Bahnpendlern (Studie)
- Langzeitbeobachtung von postpartal depressiv verstimmten Müttern mit dem LIFE


3 Einsatz neuer Technologien

- Nachsorge mit SMS bei Bulimia nervosa
- Internet-Gruppe: Eine Brücke zwischen stationärer ambulanter Psychotherapie


4 Effektivität der Behandlung von Eßstörungen (MZ-ESS)

- 2000: Ergebnisse der Multizentrischen Studie
- 2001: Europäischer Forschungsverbund COST Action B6: Effectiveness and Efficiency of Psychotherapeutic Treatment of Eating Disorders

Weitere thematische Schwerpunkte finden Sie im aktuellen Tätigkeitsbericht TB 2001 und in den Vorjahresberichten ältere TB.




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© Forschungsstelle für Psychotherapie, 2000-2002; Impressum
letzte Aktualisierung: Januar 2002