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Studie TRANS-OP
Gesundheitskosten |
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Vor dem Hintergrund der Kostenprobleme im Gesundheitswesen stellt sich die Frage, ob Psychotherapie neben ihrer klinischen Effektivität auch einen ökonomischen Nutzen aufweist. Im Rahmen der Studie TRANS-OP ist eine genaue Erfassung der Gesundheitsausgaben jedes Studienteilnehmers über die Versicherungsunterlagen bei der DKV möglich. Eine Analyse der bisher vorliegenden Daten zeigt, dass die Gesundheitsausgaben der Versicherten bis zu dem Entschluss, eine Psychotherapie durchzuführen, deutlich ansteigen. Drei Jahre vor der ersten Anfrage nach Psychotherapie bei der DKV betragen die durchschnittlichen Kosten 4236,13 € pro Patient; im Jahr vor der ersten Anfrage bereits 7430,65 € (+75 %). Patienten
über 45 Jahre weisen dabei im Jahr vor der ersten Anfrage im Durchschnitt
wesentlich höhere Kosten (9332,14 €) auf als jüngere Versicherte
(5491,25 €). Patienten mit körperlicher Symptomatik von Krankheitswert
(Summenwert GBB-24 > 22) zum ersten Meßzeitpunkt haben etwa 1,3 mal
so hohe Gesundheitsausgaben (8137,71 €) im Jahr vor der ersten Anfrage
als Teilnehmer mit geringeren körperlichen Beschwerden (6382,52 €).
Zusätzliche Informationen:
Kraft, S. (2002). Veränderung der Inanspruchnahme medizinischer Gesundheitsleistungen bei ambulanter Psychotherapie. Diplomarbeit, Universität Tübingen. Kraft, S., Puschner, B. & Kordy, H. (2002). The relationship between psychotherapy outcome, psychotherapy costs, and general health costs. Vortrag auf dem "Expert Workshop (Quality Management and Outcome Monitoring): Concepts, Tools and Procedures for the Optimization of Psychotherapy Provision)", 14. - 16. März, Stuttgart. Kraft, S., Puschner, B. & Kordy, H. (2002). Veränderung
des Inanspruchnahmeverhaltens bei ambulanten Psychotherapiepatienten.
Vortrag auf dem "14. Kongress für Klinische Psychologie, Psychotherapie
und Beratung" (DGVT), 23. - 27. Februar, Berlin.
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© Forschungsstelle für Psychotherapie, 2002; ImpressumDruckversion