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Studie TRANS-OP
Inanspruchnahme von ambulanter Psychotherapie |
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Eine der Hauptfragestellungen der Studie richtet sich auf die Optimierung des Einsatzes therapeutischer und finanzieller Ressourcen zum Nutzen der Patienten. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Krankenversicherung (DKV) eröffnete über die Abrechnungen einen direkten Zugang zum tatsächlichen Inanspruchnahmeverhalten der Patienten. In einer solchen Rechnung ist jede einzelne therapeutische Sitzung des jeweiligen Patienten mit Datum aufgeführt, so dass Beginn, Ende, Gesamtdauer, Gesamtsitzungszahl, Frequenz und Unterbrechungen verlässlich erfasst werden können (im Sinne einer nicht-reaktiven Messung). Für einen ersten Überblick wurde eine zufällige Teilstichprobe von 75 Patienten gezogen und deren Abrechnungen ausgewertet. Von den ihnen zugesagten Stunden (MW = 61,4; SD = 41,6) hatten diese Patienten in einem Zeitraum von ca. einem Jahr (MW = 46,8 Wochen; SD = 21,5) im Mittel 32,7 Sitzungen (SD = 28,9) oder 54,1 % in Anspruch genommen. Die durchschnittliche Wochenstundenzahl (0,71; SD = 0,47) variierte zwischen den verschiedenen Arten von Psychotherapie. Patienten in Psychoanalyse hatten erwartungsgemäß durchschnittlich mehr Sitzungen pro Woche (N = 17; MW = 1,11; SD = 0,51) als Patienten in tiefenpsychologisch fundierter (N = 38; MW = 0,65; SD = 0,47) oder verhaltenstherapeutischer (N = 20; MW = 0,49; SD = 0,18) Psychotherapie. Derzeit wird die Datenbasis erweitert. Dann werden die Inanspruchnahmedaten von 300 zufällig aus der Stichprobe ausgewählten Patienten (je Richtlinienverfahren 100) für die Auswertung vorbereitet. Mehr Informationen:
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© Forschungsstelle für Psychotherapie, 2002; Impressum Druckversion