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Studie TRANS-OP
Therapeutische Arbeitsbeziehung |
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Der therapeutischen Arbeitsbeziehung wird eine für den Behandlungserfolg zentrale Rolle im psychotherapeutischen Prozess zugeschrieben. Das longitudinale Design der Studie "Mit Transparenz und Ergebnisorientierung zur Optimierung der psychotherapeutischen Versorgung" eröffnet die Möglichkeit, diesen Zusammenhang sowohl aus Therapeuten- als auch aus Patientenperspektive im zeitlichen Verlauf zu untersuchen. Erfasst wird die therapeutische Arbeitsbeziehung mittels der deutschen Version des "Helping Alliance Questionaire" von Luborsky und Mitarbeitern. Die elf Items werden den Patienten über den zweijährigen Beobachtungszeitraum insgesamt fünfmal (Beginn, zwei zufällig gewählte Zwischenerhebungen, nach 1 ½ Jahren sowie nach zwei Jahren) zur Bearbeitung vorgelegt. Die Arbeitsbeziehung wird mit im Mittel 1,76 bereits zu Therapiebeginn sehr positiv eingeschätzt. Diese positive Einschätzung bleibt über das gesamte erste Jahr hinweg auf diesem Niveau (1,56 bis 1,85). Die Items "seit kurzem fühle ich mich besser" und "ich kann nun absehen, dass ich vielleicht die Probleme bewältigen kann, wegen derer ich in Behandlung kam" zeigen erwartungsgemäß den tiefsten Mittelwert zu Behandlungsbeginn (0,71 und 0,73), allerdings sind die Werte auch nach einem Jahr niedrig (0,87 und 1,0). Die prognostische Stärke der HA für die kurzfristige Änderung der Symptome ist eher gering (Korrelation HA-Beginn mit Änderung der SCL-90-GSI nach 26 Wochen: -0,04 bzw. nach 52 Wochen: -0,013). Dieses im Vergleich zur Literatur überraschende Ergebnis ist allerdings nach Abschluss der 1-Jahreserhebung noch genauer zu untersuchen. (Stand 2/2001)
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© Forschungsstelle für Psychotherapie, 2002; ImpressumDruckversion