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Tätigkeitsbericht 2000 Übersicht / Wissenstransfer |
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Das Stuttgart Kolleg
Management & Planung: Public Activity
Das Stuttgart Kolleg wurde im Berichtsjahr mit einem Workshop zur Qualitätssicherung fortgeführt: Aus Anlaß des Besuches von Michael Lambert und Nathan Hansen (Brigham Young University, Provo, Utah) hatte die Forschungsstelle einen kleinen Kreis von Experten zu einem Austausch über aktuelle Entwicklungen im Ergebnismonitoring eingeladen. Die Kollegen von der BYU, mit denen die FS seit einigen Jahren eine enge Kooperation pflegt, erfassen den Verlauf der psychischen Beeinträchtigung kontinuierlich mit dem Ergebnisbogen für Psychotherapie (EB-45). In mehreren Forschungsprojekten haben sie erprobt, wie welche Informationen über die beobachteten Veränderungen im EB-45 zu welchem Zeitpunkt rückgemeldet werden können, so daß die Botschaft die Behandler auch erreicht. Die Arbeitsgruppe "Qualitätssicherung" der FS arbeitet an ähnlichen Modulen für das hier entwickelte Stuttgart-Heidelberger Modell. Das Studienforum "Transparenz und Ergebnisorientierung ambulanter Psychotherapie"
Management & Planung: Public Activity
Die FS hatte während der Durchführung der multizentrischen Studie MZ-ESS sehr positive Erfahrungen mit dem Studienforum "Eßstörung" gesammelt. Das Forum brachte Wissenschaftler und Therapeuten zusammen, die in der Studie arbeiteten oder an ihren Ergebnissen interessiert waren. Dies erwies sich als Vorteil für die Studie und den Transfer der erarbeiteten Ergebnisse. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen werden Studienforen auch für die Studie "Transparenz und Ergebnisorientierung ambulanter Psychotherapie" geplant, um die weit mehr als hundert niedergelassenen Psychotherapeuten, die in der Studie mitarbeiten, über die Studie und ihre Ergebnisse zu informieren. IV. Seminar an der Faculdade Medicina de Paulista, Sao Paulo
H. Kächele
Erneut wurde ein einwöchiges Seminar zur Psychotherapieforschung an der Abteilung für Psychiatrie der renommierten Faculdade Medicina de Paulista, Sao Paulo durchgeführt. Mit Prof. Mari wurde wieder Übereinstimmung erzielt, daß bislang das Gebiet der Psychotherapieforschung an den beiden führenden psychiatrischen universitären Einrichtungen in Sao Paulo (und noch viel mehr an den anderen brasilianischen Departments für Psychiatrie) wenig entwickelt ist im Gegensatz zu den Arbeitsgebieten der Neurosciences und daß somit ein enormer Bedarf an Austausch besteht. |
© Forschungsstelle für Psychotherapie, 2000-2002; Impressum
letzte Aktualisierung: Januar 2002