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Internationale Kooperationen
Im Oktober starb Prof. K. I. Howard (Northwestern University, Evanston, USA). Mit ihm verliert die FS einen langjährigen Kooperationspartner, der zu Recht als einer der führenden Experten der Psychotherapieforschung weltweit anerkannt war. Die Mitarbeiter der FS haben bei seinen zahlreichen Forschungsaufenthalten an der FS während dieser gut 10 Jahre dauernden Zusammenarbeit die Gelegenheit genutzt und von seinen Anregungen und seiner durch wissenschaftliche Neugier geprägten Aufmerksamkeit profitiert. Für diejenigen, die das Glück hatten, einige Tage oder Wochen mit ihm in Evanston zu arbeiten, gehören diese Forschungsaufenthalte zu den Glanzpunkten ihrer akademischen Laufbahn. Die FS wird die Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Ken Howard in seinem Sinne fortsetzen.
Im Rahmen des vom Deutsch-Amerikanischen Akademischen Konzil geförderten Kooperationsprojekts besuchte H. Kordy im März für 10 Tage Prof. M. Lambert (Brigham Young University, Utah, USA). Da beide Kooperationspartner eingeladen waren, ihre Ansätze der Qualitätssicherung in einem Special Issue des Journal for Consulting and Clinical Psychology zu veröffentlichen, stand die gegenseitige Konsultation bei der letzten Überarbeitung im Mittelpunkt dieses Forschungsaufenthaltes. Die Zusammenarbeit wurde weiter vertieft durch einen gut vierwöchigen Forschungsaufenthalt von R. Percevic an der BYU, dessen Hauptziel die Erfassung von Indikatoren zum Gesundungsverlauf während der Therapie und die Optimierung von entsprechenden Rückmeldeverfahren waren. Bei dem Gegenbesuch von M. Lambert und seinem Kollegen N. Hansen wurde dieser Austausch weitergeführt, wobei die FS die Gelegenheit nutzte und zu einem Stuttgart Kolleg mit dem Thema "QS und Ergebnismonitoring" einlud.
Anfang Oktober kam Prof. Len Horowitz (Stanford University, Kalifornien) zu einem Kurzbesuch an die FS. In einem ganztägigen Workshop präsentierte er zunächst seine aktuellen Studien mit dem Inventar Interpersoneller Probleme (IIP) und stand anschließend als Berater für die an der FS im Gange befindlichen Studien zur Verfügung. Die Mitarbeiter der FS profitieren enorm von seinem Wissen über Interpersonale Theorien und seiner Erfahrung im Umgang mit Daten des IIP. Die FS beeindruckte Len Horowitz mit ihrem Datensatz von mehr als 1500 Patienten, die den IIP neben anderen Instrumenten im Rahmen der Qualitätssicherung mehrfach bearbeiten. Beide Seiten waren sich daher schnell einig, daß sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit lohnen wird.
Im Rahmen des europäischen Forschungsverbundes COST Action B6 kamen C. Martins (Univ. Braga, P) und N. Bara-Carril (Institute of Psychiatry London, GB) im Februar für zwei Wochen an die FS. Ziel ihrer Forschungsaufenthalte, die als Short-Term-Scientific-Mission (STSM) von der EU gefördert wurden, war die Vorbereitung der statistischen Analysen der Daten über den Behandlungsverlauf, die im europäischen Forschungsverbund COST Action B6 erhoben wurden. Eine weitere STSM brachte M. Richard von der FS und C. Martins (Univ. Braga, P) mit den Kollegen des Dutch Research Centre for Eating Disorders in Leidschendam zusammen. In den zwei Wochen Anfang Oktober wurden die Katamnesedaten von COST Action B6 analysiert.
Auf dem Weg zum Kongress der Eating Disorder Research Society in Prien/Chiemsee kam S. Maguire (Sydney University, Australien) zu einem Informationsbesuch an die FS. Sie ist Koordinatorin eines multizentrischen Projektes zur Entwicklung und Erprobung eines Ergebnismonitoringsystems für die Behandlung von Eßstörungen in Australien. Sie hatte über das Internet von dem Stuttgart-Heidelberger Modell erfahren und interessiert sich insbesondere für eine Adaptation der speziell für die Zwecke der Qualitätssicherung entwickelten Software AKQUASI.

Nationale Kooperationen
Gemeinsam mit Prof. Dr. H. Schepank und Prof. Dr. K. Lieberz, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim und Prof. Dr. M. Franz, Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Medizinischen Einrichtungen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat Dr. S. Häfner die Gesamtdarstellung des Mannheimer Kohortenprojekts zu Häufigkeit und Verlauf psychogener Erkrankungen mit erarbeitet.

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